| 23. Oktober 2016

Einem Tag dem Regen entkommen

Tokyo im Regen

Regentage im Urlaub, lassen sich meistens nicht vermeiden, jedoch kann man das beste draus machen. In diesem Fall nutzten wir die Gelegenheit und gingen in den unzählichen riesengroßen Einkaufszentren shoppen. Eins muss man den Japanern lassen, egal was man einkaufen gehen will, es gibt immer einen Laden mit einer unglaublicher Auswahl. Elektronik Artikel muss ich eigentlich nicht aufzählen, aber dennoch ist es übertrieben wieviel Auswahl es z.B. bei Ladekabeln/Hüllen/Gadgets für Smartphones gibt. Diese Fotos stammen übrigends aus dem Smartphone, da ich im Regen nicht die Schwere Kamera mitschleppen wollte 🙂

Tokyo im Regen

Ladekabel nicht dein Ding? Wie sieht es aus mit Roboter oder Modellbausätzen? In diesem Yodobashi, der eigentlich ein Elektronikladen ist, gibt es Modellbausätze und Zubehör in Hülle und Fülle. Das Bild zeigt eins von vier Regalen.

Tokyo im Regen

Interessant ist es das es immer wieder Übersichtskarten für Toiletten gibt, diese hier ist sogar sehr stylish.

Tokyo im Regen

Weiter ging es zum Nakano Broadway. Dort gibt es zuhauf Spielzeug, Mangas und weiteren guten Schnick Schnack verteilt auf mehrere Stockwerke.

Tokyo im Regen

Diese Godzilla Figuren für umgerechnet ca. 1000€ stehen Originalverpackt zur Abholung bereit.

Tokyo im Regen

Diese „Kleinfiguren“ Wand ist nur eine von vielen. Es gibt zahlreiche Shops mit kleinen Figuren die aus 300Yen Automaten stammen. So findet man hier alles von Gundam, Pokémon und weiteren Japanischen Figuren.

Tokyo im Regen

Natürlich dürfen auch Mangas nicht fehlen.

Tokyo im Regen

Dieses Puzzle von Son Goku aus Dragonball Z, ist ganz schön abgefahren. Jedes Puzzlestück besteht aus kleinen Bildern. Für das wohl anstrengenste Puzzle Vergnügen Ever 🙂

Tokyo im Regen

Tokyo im Regen

 

| 19. Oktober 2016

Die Fahrrad Gang um Fuji San

Fuji San

Mount Fuji stand schon von Anfang an auf der ToDo-Liste, so buchten wir bereits Donnerstags die Bus Tickets für Montag. Jedoch hatte das Wetter andere Pläne somit buchten wir unsere Tickets auf Dienstag um. Der Dienstag morgen begrüßte uns mit Sonnenschein und angenehmen Temperaturen, somit stand unserer Reise nichts im Wege. Pünktlich zur Abfahrt um 10:15Uhr in Shinjuku standen wir mit Proviant (Boss Black und nen Brötchen!) am Bus Terminal. Ein weiteres mal schockierte uns die gerade zu unverschämte Pünktlichkeit der Japanischen Öfftentlichen. Nicht zu fassen, das hier es wirklich immer alles nach Plan läuft, es reicht nicht das die Bahn schon ständig zuverlässig überpünktlich ankommt (ja Deutsche Bahn, guggt euch das mal ab), nein auch der Busverkehr läuft perfekt.

Fuji San

So starteten wir aus Shinjuku und fuhren direkt auf die Schnellstraße. Es dauerte gute 45 Minuten bis man sagen konnte das man aus der Stadt raus gefahren ist und draussen sich endlich die Natur zeigte. Nach guten 2 Stunden kamen wir gegen 12:30 an der Kawaguchiko Station an, welche am Fuße des Berges liegt. Desweiteren liegt die Station an einem See an und somit machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum See. Nach einigen Metern sahen wir einen Fahrradverleih und mieteten uns Elektro unterstützte Fahrräder um die Gegend besser zu erkunden. Es sollte sich herrausstellen das es die beste Entscheidung war die wir machen konnten. Weiter ging es dann auf dem Rad zum See.

Fuji SanDie Fahrräder waren eine gute Wahl, denn wie eigentlich überall auf Reise Webseiten gesagt wird: Meist ist es Wolkig und man kann die Spitze nicht sehen wenn man zu spät ankommt. Da es jedoch keine geschlossene Wolkendecke war, fuhren wir einfach solange um den See weiter bis man die Spitze zwischen den Wolken sehen konnte.

Fuji San

Immer weiter ging es um den See herrum und wir hielten einige tausend mal an damit ich Fotos machen konnte. Von einer Brücke aus sah man einen kleinen Schrein bzw. ein kleines Häuschen auf dem See, das wollten wir uns genauer ansehen und fuhren hin. Am Ufer angekommen konnte ich dieses Foto von einem Fischer machen, als es danach schon weiter richtung „einfach mal gerade aus“ ging.

Fuji San

Einfach gerade aus. Die Fahrräder haben sich wirklich bezahlt gemacht. Zu Fuß hätten wir nicht mal 1/10 der Strecke absolvieren können und hätten nicht so viel gesehen. Somit fuhren wir immer weiter weg und Mount Fuji war nur ein Highlight von vielen Dingen die wir dort gesehen haben.

Fuji San

Durch kleine Straßen wuselten wir mit unsern Mini E-Bikes und fanden diesen abgelegenen und schönen Schrein.

Fuji San

Nach gut drei Stunden mussten wir die Fahrräder wieder abgeben und liefen zur Bus Station zurück, erst dort bemerkten wir das die Wolken um Fuji San sich abgesetzt hatten und der Blick zur Kuppe frei war. Zufrieden stiegen wir in den Bus ein und eines ist klar: Wir brauchen E-Bikes 😀

Fuji San

 

| 19. Oktober 2016

StanceNation Tokyo Odaiba 2016

StanceNation Japan Daiba 2016

Heute gibt es keinen Text, dafür aber viele Bilder vom StanceNation Tokyo Event auf Odaiba.

StanceNation Japan Daiba 2016 StanceNation Japan Daiba 2016 StanceNation Japan Daiba 2016 StanceNation Japan Daiba 2016 StanceNation Japan Daiba 2016 StanceNation Japan Daiba 2016 StanceNation Japan Daiba 2016 StanceNation Japan Daiba 2016 StanceNation Japan Daiba 2016 StanceNation Japan Daiba 2016 StanceNation Japan Daiba 2016 StanceNation Japan Daiba 2016 StanceNation Japan Daiba 2016 StanceNation Japan Daiba 2016 StanceNation Japan Daiba 2016 StanceNation Japan Daiba 2016 mdx_5536

 

| 16. Oktober 2016

Midnight Drift Japan

Midnight Drift Japan

So sitzen wir nun wieder in einem Auto, diesmal in einem schwarzen Chaser  (für die Nerds: 1JZ Single Turbo) gefahren von einem weiteren neuen Freund. Eine gute Stunde von Daikoku Futo PA ging es über wunderschöne Brücken mit Sicht auf die Tokyo Skyline und durch lange Tunnel.

Midnight Drift Japan

Von der Autobahn runter ging es dann auf Landstraßen weiter bis wir dann wirklich im Nirgendwo an einem Convinience Store angehalten haben. Um natürlich weitere neue Freunde kennenzulernen. So gingen wir zusammen in den Laden und es wurde erstmal Essen & Trinken eingekauft. Vor dem Laden wurde gegessen und wir unterhielten uns weiter über Autos, Driften, Initial D und beantworteten Fragen wie es ist in Deutschland zu leben.

Midnight Drift JapanEs ist nun Mitternacht und wir fahren in ein Industriepark, fernab von Zivilisation. Zumindest konnte ich im Stockdunkeln nichts erkennen. Gedriftet wurde um eine 90° Kurve und dann jeweils U-Turn am Ende der Straße. Zwei Fahrzeuge standen für jeden sichtbar am Rand und gaben Leuchtzeichen wenn jemand sich dreht oder fremde Fahrzeuge sich nähern.

Midnight Drift Japan

Midnight Drift Japan

Die Kamera auf ISO12800, Shutterspeed bei „knackigen“ 1/40s (oder weniger) und schon ging der Spaß los. Leider war es so sehr Dunkel das ihr auf das Video warten müsst das ich dann angefangen habe zu machen.

Midnight Drift Japan

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Midnight Drift Japan

Irgendwo im Nichts, nur eine Ölraffinerie in unmittelbarer Nähe, na wenn das nicht Material für Holywood ist.

Midnight Drift Japan

Am Ende gab es noch ein Team Foto mit unseren neuen Freuden. Nachdem wir uns von einigen verabschiedet haben, fuhren uns die Jungs über eine Stunde Nachhause. Gegen halb Vier Uhr morgens kamen wir in unsere Wohnung zurück und die Wände wackelten als die Jungs losgefahren sind. Was für ein Erlebnis!

Midnight Drift Japan

 

 

| 16. Oktober 2016

Daikokufuto PA – Abhängen auf dem Parkplatz

Tokyo Daikokufuto

Wo soll ich nur anfangen? Kein Text kann vermutlich das alles beschreiben was wir alles in der Nacht zum Sonntag erlebt haben.

Angefangen hat alles als wir uns mit einem Freund (den ich letztes Jahr Kennengelernt hatte: Post von 2015) getroffen haben. Fernab von Touris, irgendwo in der Tokyo Vorstadt, standen Eli und ich dann vor einem Convenience Store im nirgendwo. Unser Freund mit dem RX-8 (Namen nennen wir mal nicht 😉 ) und seinem Kumpel im Toyota Chaser standen direkt ums Eck. Wir begrüßten uns und schon ging es im Chaser auf dem Wagan Richtung Daikokufuto. Unser Fahrer war ein sehr aufgeschlossener Kollege, nur leider konnte er sehr wenig Englisch und mein Japanisch war auch nicht arg viel besser. Doch irgendwie kann man sich immer verständigen, wenn man etwas hat was einen verbindet. Da werden Motorgeräusche nachgemacht, gestikuliert um irgendwas zu erklären oder einfach Fotos gezeigt, plötzlich ist es völlig egal ob man sich Wort für Wort versteht. Plötzlich realisiert man das man irgendwo auf einer Autobahn bei einem völlig fremden im Auto sitzt, man kein Wort versteht und trotzdem hat man die beste Zeit. Die Tokyo Skyline vereint sich mit der Yokohama Skyline, der Auspuff röhrt, die Musik läuft und alles fühlt sich einfach nur an wie im Kino.

Daikoku Futo PA

Es ist Samstag Abend ca. 21Uhr und der Parkplatz am Daikoku Futo füllt sich immer weiter. Alles trifft sich hier: Wilde Audio Umbauten, Drift Wagen, die Stance Szene, Bosozoku und alle anderen die irgendwas mit Autos zu tun haben. Hier gehört jeder dazu, egal ob Golf, Ferrari, Porsche oder Skyline, Silvia, Chaser, RX-7 und wie sie alle heissen, jeder ist Willkommen.

Daikoku Futo PA

Daikoku Futo PA

Das wahrscheinlich beste an diesem wunderbaren Ort ist, das die Zufahrt/Abfahrt  ca. zweimal um den Parkplatz kreist. Jeder der hier ankommt, den hört man schon Minuten vorher! Den ganzen Abend kommen und gehen Fahrzeuge meistens paarweise um Rennen auf dem Wangan zu machen oder um zu einem Driftspot zu fahren.

Daikoku Futo PA

Einen gestanceten Ferrari Testarossa(?) mit Airride Fahrwerk wird man hierzulande wohl auch nicht all zu oft sehen.

Daikoku Futo PA

Für was in den Klub? Dieser umgebaute Van reichte um den kompletten Parkplatz zu beschallen. Im Hintergrund sieht man die Zu/Abfahrtsstraße sehr gut.

Daikoku Futo PA

Für den kleinen Hunger zwischendurch hat sich Elias, ein Paniertes Hühnchen mit Pommes, aus einem Automat rausgelassen. Natürlich wird das ganze, ganz klassisch mit Stäbchen gegessen.

Daikoku Futo PA

Daikoku Futo PA

Natürlich dürfen auch die LED/TV umbauten nicht fehlen, dieser Van bietet für einige Zuschauer genug Monitore für einen gemütlichten TV Abend auf dem Parkplatz

Daikoku Futo PA

Danach ging es für uns auf geheime Drift Mission. Im Nächsten Beitrag fahren wir 80km in die Pampa und erleben was in Japan in abgelegten Industrieparks um zwei Uhr Nachts so passiert.